Was ist Mykotherapie?

Die Mykotherapie, eine Therapie mit Heilpilzen, ist ein Teilgebiet der TCM, das bereits 4000 Jahre alt ist. Auch in Europa wurde dieses Wissen ursprünglich eingesetzt. Weil die Pilze in Europa aber nur schwer kultiviert werden konnten, ging wertvolles Wissen verloren. Die Kultivierung der Heilpflanzen war da schon deutlich einfacher.

Durch den Anbau von Heilpilzen kam es zu einer Neuentdeckung der Heilpilze in der Forschung. Es gibt mittlerweile zahlreiche klinische Studien zu den verschiedenen Gebieten (mehr dazu finden Sie im ärztlichem Mykokonzept der Gesellschaft für Vitalpilzkunde Schweiz GFVS). Die Pilze können jedoch nicht synthetisiert werden, da die Wirkungsweise ein komplexes Zusammenspiel ist. Ihre Wirkung können sie voll entfalten mit dem richtigen Mykotherapeutikum, der richtigen Dosierung und der richtigen Applikationsform.

Vorteile der Mykotherapie

Im Gegensatz zur modernen Medizin und ihren chemischen Präparaten wirkt die Mykotherapie auf einer anderen Ebene: natürlich modulierend, ausgleichend oder stimulierend. Die Mykotherapie passt sich dem Körper an, während sich bei künstlich hergestellten Medikamenten der Körper dem Medikament anpassen muss. Viele Mykotherapeutika haben zugleich eine schützende Funktion (z. B. Gefässwandpflege, leberschützend, NGF). Daher bieten sie ein breites Therapie- und Präventionspektrum. Die Mykotherapie hat in der Eingewöhnungsphase sehr geringe Nebenwirkungen: Es kommt zu vermehrtem Schwitzen, da die Mykotherapeutika Giftstoffe aus dem Körper ausleiten, und in manchen Fällen zu Magenproblemen, bis sich der Körper an die Pilzglucane gewöhnt hat. Nach der Eingewöhnungsphase sind aber keine weiteren Nebenwirkungen bekannt, da sich das Mykotherapeutikum an den Körper anpasst. Es ist ein natürliches Produkt und ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff.